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In den letzten zehn Jahren hatte IT-Sicherheit in der Regel primär mit dem Schutz von (Betriebs-) Systemen zu tun. Man assoziierte damit Begriffe wie z.B. Firewalls, Betriebssystemhärtung, Anti-Virus-LÖsungen oder Content Security. Das Ziel bestand darin, die Ausnutzung von Schwachstellen im Betriebssystem und in Anwendungen zu verhindern. Zum Schutz von Daten und Informationen wurden zwar Zugriffsrechte definiert und VerschlüsselungslÖsungen eingesetzt, allerdings verhindern diese Maßnahmen auch heute nicht, dass berechtigte Benutzer gewollt oder ungewollt, wissentlich oder nicht Daten veruntreuen oder fälschlicherweise in die Hände Dritter geraten lassen.

Daten bekommen erst dann einen Wert, wenn mit ihnen gearbeitet werden kann. Damit man mit Daten arbeiten kann, müssen Benutzer auf diese Daten zugreifen kÖnnen. Schutzmaßnahmen wie Access Control und Verschlüsselung schützen die Daten vor dem unbefugten Zugriff nichtautorisierter Dritter. Aber wie kÖnnen Daten vor illegalen Aktionen berechtigter Benutzer geschützt werden?

Das Schlagwort "Extrusion Prevention" beschreibt einen weiten Themenkreis, der sich mit dem Schutz von Daten und Informationen und vor allem mit der Verhinderung von unkontrolliertem Datenabfluss beschäftigt. Einige Methoden hierzu, wie z.B. Konzepte zur Klassifikation von Daten sind seit langem bekannt, andere LÖsungsansätze, wie z.B. das Digital Rights Management befinden sich in ihrer technischen Ausprägungen noch in der Entwicklung bzw. verbreiten sich langsam. Andere Methoden versuchen über die Kontrolle der Datenbewegungen, d.h. es soll z.B. kontrolliert werden, wie ein Benutzer Daten nutzt, wie er sie bearbeitet und wo er sie speichert, den Abfluss sensitiver Daten zu verhindern oder zumindest zu protokollieren.

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ArrayVor dem Aufkommen von E-Mail wurden als Brief oder Telegramm, später als und Telefax übermittelt. Ende der 1960er begann dann der Siegeszug der E-Mail sie war eine der ersten Anwendungen, die Möglichkeiten des ARPANETs nutzte. Die von E-Mail wurde nicht gezielt geplant, eroberte das Netzwerk wegen des Benutzerverhaltens. überraschte die ARPANET-Initiatoren, denn noch 1967 Lawrence Roberts, der spätere Leiter von gesagt, die Möglichkeit des Austausches von unter den Netzwerkteilnehmern sei „not an motivation for a network of scientific (dt.: „kein wichtiger Beweggrund, um ein von wissenschaftlichen Rechnern aufzubauen“). Bereits 1971 das Gesamtvolumen des elektronischen Mailverkehrs das das über Telnet und FTP abgewickelt Erfinder der elektronischen Post gilt der Ray Tomlinson. Erste Tests erfolgten 1971, gegen Ende (November od. Dezember) 1971 die von ihm entwickelten Programme (SNDMSG/READMAIL) Der damals beim privaten Forschungsunternehmen BBN Beranek and Newman) in Cambridge, Massachusetts, dem Aufbau des ARPANET beschäftigte Erfinder aber nach eigenen Angaben nicht mehr sagen, was der Inhalt der ersten war. Die erste Buchstabenreihe einer amerikanischen „QWERTYUIOP“ sei aber sehr wahrscheinlich. Parallel zum entwickelten sich zu Beginn der 1980er in den meisten Netzwerken Systeme, mit sich Nachrichten übertragen ließen. Dazu gehörten anderem Mailbox-Systeme, X.25, Novell und BTX. Systeme wurden Mitte der 1990er durch Verbreitung des Internet stark verdrängt. Aus Zeit, nämlich aus dem Jahr 1982, auch das Protokoll RFC 822, das das Format von Textnachrichten im Arpanet Deutschland wurden am 2. August 1984 angeblich ersten Internet-E-Mails empfangen und gesendet: Karlsruher Internetpionier Werner Zorn beantwortete den Willkommensgruß des US-amerikanischen CSNet, einer herstellerübergreifenden zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern. Heute (2006) E-Mails vorwiegend per SMTP über das und in lokalen Netzen übertragen, lediglich ein offener, weltweiter Standard, wird daneben ernsthaft benutzt. Die erste große E-Mail-Diskussionsgruppe, die ARPANET entstand, war eine Mailingliste namens in der sich eine Reihe von an öffentlichen Diskussionen über Science Fiction (Rheingold, 1994). SF-LOVERS tauchte in den 70er Jahren im ARPANET auf. Zunächst versucht, dagegen einzuschreiten, weil derartige Aktivitäten bei liberalster Auslegung mit Forschung wenig tun hatten. Für einige Monate wurde Liste deshalb gesperrt. Schließlich wurden die der ARPA aber mit dem Argument dass SF-LOVERS ein wichtiges Pilotprojekt zur der Verwaltung und des Betriebs großer war (Hauben, 1993). Die Systemingenieure mussten System wiederholt umbauen, damit es das ansteigende Nachrichtenaufkommen bewältigen konnte.

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